| CrefoNewsletter |
| Beschreibung: Der informative Newsletter mit aktuellen Nachrichten zur Wirtschaftslage in Europa und im Inland, interessanten Neuigkeiten aus der Creditreform-Welt sowie Artikeln zu wichtigen Rechts- und Gesetzesänderungen. |
| Versanddatum: | Montag, 20. Juli 2009 | |||||||||||||||||||||||||
| Betreff: | CrefoNewsletter Ausgabe 07 / 2009 | |||||||||||||||||||||||||
| Inhalt: | ||||||||||||||||||||||||||
Neuss / Mannheim, 09.07.2009
Im Wirtschaftszweig Dienstleister der Informationsgesellschaft, der
sowohl wissensintensive Dienstleister als auch IKT-Dienstleister
umfasst, zeichnet sich im zweiten Quartal 2009 mit Blick auf die
Konjunktur vorsichtiger Optimismus ab. Obwohl der ZEW-IDI,
Stimmungsindikator für den Wirtschaftszweig Dienstleister der
Informationsgesellschaft, mit einem Wert von 49,1 Punkten noch knapp
unter dem kritischen Wert von 50 Punkten liegt, der eine
Verschlechterung der konjunkturellen Stimmung im Vergleich zum
Vorquartal signalisiert, ist der Teilindikator, der die Bewertung der
Geschäftserwartungen für das dritte Quartal 2009 wiederspiegelt, im
zweiten Quartal 2009 auf 53,4 Punkte gestiegen. „Dieser Wert
signalisiert eine Verbesserung der Geschäftserwartungen im Vergleich
zum Vorquartal. Es scheint sich bei den Unternehmen ein vorsichtiger
Optimismus zu entwickeln, dass sich die Lage zumindest stabilisiert“,
erklärt Jenny Meyer, Wissenschaftlerin am Zentrum für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Grundlage des ZEW-IDI ist eine
Konjunkturumfrage bei Dienstleistern der Informationsgesellschaft, die
das ZEW in Zusammenarbeit mit dem Verband der Vereine Creditreform,
Neuss, im Juni 2009 durchgeführt hat (Einzelheiten zur Umfrage am Ende
der Pressemitteilung).
Neuss, 25.06.2009
Die schwere Wirtschaftskrise zwingt immer mehr deutsche Unternehmen zur
Aufgabe. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres mussten 16.650
Firmen einen Insolvenzantrag stellen. Im Vergleich zum Vorjahr (14.570)
entspricht das einem Zuwachs um gut 14 Prozent. Finanzierungs- und
Liquiditätsengpässe gepaart mit einer sehr schlechten Auftragslage
dürften die Insolvenzspirale auch in den kommenden Monaten in Bewegung
halten. Auch die Verbraucherinsolvenzen verzeichnen im ersten Halbjahr
2009 wieder eine Zunahme
um vier Prozent auf 50.350 Fälle (Vorjahr: 48.420). Die „sonstigen“
Insolvenzen (u. a. überschuldete Nachlässe, Insolvenzen von ehemals
selbstständig Tätigen) nahmen im ersten Halbjahr um 4,6 Prozent auf
14.850 Fälle (Vorjahr: 14.200) zu. Damit befassten sich die deutschen
Gerichte mit insgesamt 81.850 Insolvenzfällen (Vorjahr: 77.190). Die
Zahl der mangels Masse abgelehnten Verfahren sinkt binnen eines Jahres
von 23 auf 22 Prozent.
Recht
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| Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten im Rahmen des GwBekErgG | |
Zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusbekämpfung in Deutschland ist mit dem Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (GwBekErgG) die 3. EU Geldwäscherichtlinie vom 26.10.2005 in deutsches Recht umgesetzt worden. Dieses ist unmittelbar gültig seit dem Inkrafttreten am 21. August 2008. Das Gesetz beinhaltet keine Übergangsregelungen, aber die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und das Bundesministerium für Finanzen (BMF) haben einen Übergangszeitraum von 9 Monaten bis zur Umsetzung des Gesetzes durch die Verpflichteten eingeräumt. Die Übergangsfrist endete am 21. Mai 2009. | |
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113602814
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