Phase zwei der Markteinführung der neuen Auskunftsgeneration von Creditreform.
Nachdem bereits früher im Jahr einige neue Produkte zur Bonitätsbewertung von Unternehmen rund um die Creditreform Wirtschaftsauskunft auf den Markt gekommen sind, folgen jetzt Bilanzanalysen mit unterschiedlicher Analysetiefe. Basis der Produkte ist die Creditreform Bilanzdatenbank, in der aktuell 3,5 Millionen Bilanzen einer Million Unternehmen zur Verfügung stehen.
Transparenzschub dank EHUG
Die Einführung des Gesetzes über elektronische Handels- und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister – kurz EHUG – Anfang 2007 war ein Meilenstein für die Entwicklung einer offenen und transparenten Finanzkommunikation. Das Gesetz verpflichtet alle Kapitalgesellschaften, ihren Jahresabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offen zu legen. Waren es bis zur Einführung des EHUG nur rund zehn Prozent der Unternehmen, die ihren Offenlegungspflichten nachkamen, wurden innerhalb der letzten Jahre 90 Prozent der Bilanzen im elektronischen Bundesanzeiger publiziert. Täglich über 80.000 Abrufe zeigen sehr deutlich, wie groß das Interesse der Wirtschaft an den veröffentlichten Jahresabschlüssen ist.
Creditreform hat die Publizitätswelle in Deutschland zur Entwicklung neuartiger Bilanzanalysen genutzt. Dafür werden die öffentlichen Daten strukturiert, in einer übersichtlichen Weise aufbereitet, historisiert und interpretiert. Erst durch diese Veredlung der öffentlich zugänglichen Bilanzinformationen gewinnen sie an Verarbeitbarkeit, Nutzerfreundlichkeit und Praxistauglichkeit. Zentrales Qualitätsmerkmal der neuen Bilanzanalysen ist dabei die Ermittlung der Bilanzbonität.
Einsatzgebiete der Bilanzanalysen
Wie das Beispiel der Creditreform Bilanz-Kompaktanalyse zeigt, sind die Einsatzgebiete der neuen Bilanzanalysen vielfältig. Im Mittelpunkt steht dabei die Fundierung der Bonitätsbewertung zur Vergabe von Lieferantenkrediten bei Industrieunternehmen sowie die fundierte Bonitätsbewertung zur Vergabe von Kleinkredit nach Basel II. Gleichzeitig erlaubt das Produkt eine eingehende Bilanzanalyse im strategischen Lieferanten- und Debitorenmanagement sowie die Vorbereitung zum Neukundengespräch im Bankenumfeld. Auch die Bewertung der wirtschaftlichen Lage eines Geschäftspartners sowie des eigenen Unternehmens ist möglich.
Wertvolle Analysen für eine professionelle Bonitätsbewertung
Systematische Bilanzbonitätsbeurteilung
Trendanalyse der Bilanzbonität sowie der Kennzahlenentwicklung für bis zu fünf Jahre
Differenzierte Bewertung anhand aussagekräftiger Kennzahlen mit Erläuterungen und Vergleich mit dem Branchendurchschnitt
Inhalte der Bilanz-Kompaktanalyse
Die Bilanz-Kompaktanalyse bietet detaillierte Informationen über Unternehmen und deren Jahresabschlüsse. Wichtige enthaltene Kennzahlen sind Verschuldungsgrad, Eigenkapitalquote, Quote flüssiger Mittel, Anlageintensität, Erfolgsquote und die Liquidität 1. Grades. Darüber hinaus kann auch die Gewinn- und Verlustrechnung des angefragten Unternehmens mitgeliefert werden. Darin enthalten sind Kennzahlen wie die Kapitalbindung, die Gesamtkapitalrentabilität, das Lieferantenziel und die Umsatzrentabilität.
Die Daten werden in der Bilanz-Kompaktanalyse in Kapitel zusammengefasst und mittels einer Vielzahl übersichtlicher und verständlich beschriebener Grafiken und Tabellen historisiert aufbereitet.
Leistungsmerkmale der neuen Creditreform Bilanz-Kompaktanalyse
Hohe Aussagekraft durch Berücksichtigung einer führenden Bilanzdatenbank in Deutschland
Hohe Bilanzverfügbarkeit
Zugriff auf Gewinn- und Verlustrechnungen ist möglich
Bankakzeptiert zur Portfoliobewertung
Fundierte Standortbestimmung durch Stärken-Schwächenanalyse
Strukturierte, grafisch aufbereitete und leicht verständliche Darstellung
Einfache Einbindung in das eigene System durch Lieferung strukturierter Daten
Differenzierte Berücksichtigung aller gängigen Rechnungslegungsstandards (HGB, IFRS, US GAAP)