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Informationsfilm zum Bonitätsindex2.0
 

Creditreform stellt den Bonitätsindex2.0 vor

Mit dem Bonitätsindex2.0 lassen sich 70 Prozent der Unternehmensinsolvenzen ein halbes Jahr im Voraus erkennen.

Neuss, 31.01.2011

logo_bonitaetsindexCreditreform hat die Berechnungsmethode und die Informationsgrundlage für den Bonitätsindex, dem in Deutschland führenden Bewertungsinstrument für Kreditentscheidungen in der Unternehmenspraxis, weiterentwickelt. Das Ziel bestand in der weiteren Steigerung der Prognosegüte des Auskunftssystems zum Nutzen der Anwender in den Unternehmen und Kreditinstituten. „Der dabei entstandene Bonitätsindex2.0 hilft, potenziell ertragreiche und verlustreiche Geschäfte oder Geschäftspartner noch exakter unterscheiden zu können, als es bereits bisher möglich war. Eine punktgenaue Angabe zur Ausfallwahrscheinlichkeit des jeweiligen Unternehmens sorgt dabei für zusätzliche Orientierung“, so Volker Ulbricht, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Vereine Creditreform e. V.

Die Prognosefähigkeit des Auskunftssystems lässt sich mit einem einfachen Beispiel auf Basis der Daten für das Jahr 2010 quantifizieren. So hätte der Bonitätsindex2.0 fast 70 Prozent der Unternehmen, die im Jahresverlauf einen Insolvenzantrag stellten, bereits ein halbes Jahr vorher mit einer schwachen Bonität (Bonitätsindex2.0 300 oder schlechter) bewertet. Einen Monat vor der Insolvenz waren fast 94 Prozent der Insolvenzkandidaten mit einem schwachen Bonitätsindex2.0 versehen worden. Der Bonitätsindex2.0 wird ab Februar 2011 in die verschiedenen Formate der Wirtschaftsauskünfte von Creditreform integriert.

Die Einsatzmöglichkeiten für den Bonitätsindex2.0 – und damit für Wirtschaftsauskünfte insgesamt – sind vielfältig und erstrecken sich über verschiedene Phasen einer Kundenbeziehung. „In Marketing und Vertrieb helfen sie, bonitätsstarke Kundenpotenziale zu identifizieren. Bei neuen Geschäftsverbindungen tragen Informationen zu den aktuellen Stammdaten, zur Adresse oder den gesetzlichen Vertretern dazu bei, einen Geschäftspartner besser kennen zu lernen. Angaben zur Ausfallwahrscheinlichkeit und zum empfohlenen Kreditlimit ermöglichen die risikoadäquate Konditionierung der Zahlungsbedingungen. Im Geschäft mit Bestandskunden erfüllen Wirtschaftsauskünfte eine Frühwarnfunktion durch Monitoring, denn risikorelevante Veränderungen der Kunden- oder Lieferantenbonität werden automatisiert gemeldet.