Auch 2011 Zuwachs an Unternehmensinsolvenzen in Osteuropa
Infolge der Staatsschuldenkrise leiden die mittel- und osteuropäischen Staaten unter einem angespannten Finanzierungsumfeld, was zu einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 6,1 Prozent geführt hat. Die größten Zuwächse konnten in Bulgarien (114,3 Prozent; 1.500 Fälle), Slowenien (plus 32,4 Prozent; 675 Fälle) und Tschechien (plus 21,5 Prozent, 6.753 Fälle) verzeichnet werden. Ein deutlicher Rückgang wurde in Lettland (minus 66,8 Prozent; 800 Fälle) und Estland (49,2 Prozent; 256 Fälle) registriert.