In den Volkswirtschaften der EU-15 plus Norwegen und der Schweiz wurden im Jahr 2011 insgesamt 174.917 Unternehmensinsolvenzen gezählt. Die meisten Insolvenzfälle gab es in Frankreich (49.506), gefolgt von Deutschland (30.200), Großbritannien (18.571) und Italien (11.792). Ein Grund für die vergleichsweise geringe Zahl der Fälle in den Peripherieländern liegt vor allem darin, dass Unternehmer in diesen Ländern seltener ein geregeltes Insolvenzverfahren anmelden, sondern eher den Weg einer Geschäftsaufgabe gehen.